TSV Gera e.V.

Fotos: Heiko Pludra/Sven-Gunnar Diener

Foto: Heiko Pludra
Foto: Heiko Pludra
Foto: Heiko Pludra

Bildergalerie

Fotos aus dem Jahr 2007
Fasching, Ostsee, Österreich

Faschingstauchen 2007 im Hofwiesenbad Gera

Auch in diesem Jahr haben unsere "Narren" das Sprungbecken im Hofwiesenbad wieder besetzt. Nicht nur dass ein bunter Clown dabei gewesen ist - offensichtlich war auch Obelix in schwarzen Strumpfhosen erschienen. Und wieder wurde das schönste Kostüm prämiert.

Süddeutsche Meisterschaften im Flossenschwimmen im Hofwiesenbad Gera

Ein paar Eindrücke von den Meisterschaften der süddeutschen Flossenschwimmer - die ersten Meisterschaften, die wir im Jahre 2007 ausrichteten.

Thüringen-Meisterschaften im Flossenschwimmen (Finswimming) im Hofwiesenbad Gera

Wettkämpfe und Meisterschaften im Flossenschwimmen sowie Streckentauchen bedeuten - neben der BUGA2007 - für unser Hofwiesenbad ein ereignisreiches Jahr 2007. Gleich zum Jahresanfang starteten wir mit dem Ausrichten der Thüringen-Meisterschaften.

Cavern-Tauchen im Alten Kalkbergwerk in Miltitz

Noch wissen es nur wenige, dass man hier nahe bei Meißen eine Ausbildung zum Höhlentaucher absolvieren kann. Wer allerdings nur gern einmal einen Tauchgang in einer Höhle erleben will, der kann einen geführten Tauchgang bei Peter Panitz buchen. Zuvor geht es in voller Ausrüstung zum Checktauchgang in das 12m tiefe Becken im alten Wasserwerk in Dresden-Tolkewitz. In Miltitz heißt es Helm auf und Ausrüstung 200m in die Höhle schleppen. Rechts geht es dann zum Einstieg in den Höhlensee. Über eine Kante hinab auf die erste Sohle, und man kann 30m weiter und fast 2 Sohlen tiefer die vorangegangene Tauchergruppe noch sehen. Hier erkennt man, wo der Schein der eigenen Taucherlampe endet und die Sicherungsleine im geräumigen Höhlendunkel verschwindet...

Ostsee 2007 - Boltenhagen - Seeskorpione statt Seehasen

Eigentlich sind die Monate März bis Mai optimal zum Beobachten von Seehasen - Seehasen??? Wer die nicht kennt, sollte demnächst beim Kauf von schwarzem Kaviar mal das Edikett durchlesen... Sie laichen in dieser Zeit im Flachwasser und bewachen sehr fotogen ihr Gelege. Leider war in diesem Jahr schon wieder alles vorbei, doch dafür gab es viel Steinbutt, Dorsch und Seeskorpione - das entschädigte ein bischen... bis zum nächsten Jahr.

Österreich 2007 - Fernsteinsee und Samaranger See

In jeder zweiten Ausgabe irgend einer Tauchzeitschrift und bei zahllosen UW-Fotowettbewerben sind sie dabei - die Wurzel und das Kreuz im Samaranger See. Nun gibt es das auch bei uns hier zu bestaunen. Traumhafte Sichtweiten und kristallklares Wasser kennzeichnen beide Seen, die auch zu den weltweit besten Tauchgewässern zählen. Den Fernsteinsee kann man allerdings nur betauchen, wenn man im Schlosshotel übernachtet - also fürstlich wohnen und fürstlich tauchen...

50. Deutsche Meisterschaften und Mastersmeisterschaften im Finswimming im Hofwiesenbad Gera

Rundum gelungen - so die einhellige Meinung der Wettkampfteilnehmer und Schiedsrichter. Schon zum zweiten Mal richteten wir diese Meisterschaften aus - diesmal auch noch zu deren 50. Jubiläum! Neben Mannschaften aus ganz Deutschland waren Teilnehmer aus den Niederlanden und aus Österreich dabei. Schneller als man zu Fuß am Beckenrand entlang laufen kann, pflügen die Wettkämpfer Wellen schlagend durch das Wasser... Erstmals fanden auch die Mastersmeisterschaften statt - hierbei war der älteste Teilnehmer Jahrgang 1936 und kaum langsamer als viele andere, der meist um 50 Jahre jüngeren Wettkampfteilnehmer - Respekt!

Ostsee 2007 - Saßnitz - schöne Tauchgänge trotz aufgewühlter See - an den Wracks "Harald" und "Amazone"

Ein paar schöne Tage waren es wieder rund um Saßnitz vor der Kreideküste. Das Wetter war ganz gut. Nur der Wind spielte nicht immer so recht mit, so dass die aufgewühlte Kreide oft die Sicht bis etwa 2m herabsetzte. Gleich am ersten Tag ging es mit der SAS "Jasmund" von Uli und der Tauchbasis in Prora raus zu den beiden Wracks des Lastenseglers "Harald" (30m tief) und dem so genannten "Zettelwrack", der "Amazone" auf etwa 25m Tiefe. Beim "Harald" war die Sicht nicht so gut, doch wir wurden anschließend mit dem Anblick des vorbeifahrenden Viermastseglers "Sedow" standesgemäß dafür entschädigt. Die "Amazone" war dann auch gleich besser zu erkennen... Die übrigen Tage hielten gemütliche Tauchgänge vor der Kreideküste mit schönen Steinfeldern und Kreideriffen für uns bereit. Abends gab es natürlich immer Fisch im Hafen auf dem Räucherschiff "Manfred"!

Korsika 2007 - Tauchlehrerausbildung und Tauchgänge an Felsen und Wracks - mit Tauchbasis "Corsicana"

Eine Woche Tauchlehererausbildung auf Korsika hat unseren Tauchsportverein einen weiteren großen Schritt voran gebracht. Seither haben wir zwei neue, frisch gebackene Tauchlehrer TL1 (CMAS) und einen ebensolchen TL2 (CMAS). Während die Tauchlehrerschüler über Ordnern und Büchern schwitzten, haben die übrigen Taucher ganz nebenbei ein paar wunderschöne Tauchgänge absolviert. Korsika eignet sich insbesondere zum Wracktauchen - und das weit mehr über den Besuch des "Bombers von Calvi" hinaus. Allen voran der 1943 torpedierte Frachter "Alcione" , welcher bei 34m aufrecht auf dem Meeresgrund steht und fast wildschweingroßen Zackenbarschen als Behausung dient! Beim "Schweben" hinunter zum Wrack kann man auf halben Wege schon schemenhaft den ganzen, 80m langen Stahlkolloss erkennen, was demnach ca. 40m Sichtweite bedeutet, genial! Zahlreiche Flugzeuge, wie ein B25-Bomber, eine Junkers JU52, sowie Thunderbolt-Jagdflieger in gut erreichbaren Tiefen bis zu 20m sind atemberaubende Fotomotive. An Felsen wie "Riva Bella I und II" oder dem Tauchplatz "Bagheera" wimmelt es von Kleinlebewesen in allen Farben. Sogar im bis zu 2000m hinauf reichenden Gebirge der Insel kann in kleinen Gumpen, wie in der Solenzara im "Col de Bavella"-Tal getaucht werden.
Und jeden Abend gab es leckeres Essen am Strand mit Aussicht aufs Meer hinaus...

Der Hasenbruch bei Röcknitz und Kleinzschepa nördlich von Wurzen - ein kleiner Steinbruchsee mit vielen Stören

120km die einfache Fahrt zum Hasenbruch - das ist eine Strecke, die sich von Gera aus zu fahren lohnt, denn es warten zahlreiche Störe in nahezu konstanten 15m Tiefe. Gleich beim ersten Tauchgang lagen sie da, 3 Störe im Umkreis von 2m. Kein Wunder, dass Fotos nur unter Aufregung gelingen, und wenn nicht der leicht über den Grund gleitende Stör das feine Sediment aufwirbelt, dann macht es der fotografierende Taucher... Beim 2. Tauchgang reichte die 10l Flasche gerade eben so, um in ca. 10m Tiefe einmal den Steinbruchrand zu umrunden. Vereinzelt kommt ein Stör gemütlich vorbei und meist ist eine Sedimentwolke nicht weit von ihm entfernt. Es gibt noch mehr zu sehen: dicke Karpfen, die vergeblich ein Versteck zwischen Baumresten suchen und ein kapitaler Hecht, der ganz unbeeindruckt von uns vor der Felswand verharrte. Folgt man einer ausgelegten Leine findet man noch eine kleine "Grotte" sowie Zivilisationsreste, wie Handwagen, Mopedanhänger und eine Telefonzelle. Eine Übungsplattform liegt gleich in Sichtweite (die bei uns über 10m betragen haben müsste) vom Einstieg entfernt. Auch ein Blick nach oben lohnt sich, denn der mit Bäumen gesäumte obere Steinbruchrand ist aus 15m Tiefe noch gut zu sehen... Ein gelungener Tauchtag trotz 5€ Tageskarte.

Kroatien 2007 - Urlaubsfotos von Heike & Bernd

Die zwei Vereinsmitglieder haben sich die Tauchausrüstungen aus unserer Kammer abgeholt, ins Auto gepackt und sind schnell mal nach Koratien in den Tauchurlaub gefahren. Wohin? Tucepi - südlich von Split an der Riviera von Makarska...

Tauchausbildung 2007/2008 - ein neuer Kurs beginnt...

Noch im Jahre 2007 gleich nach der Weihnachtsfeier beginnt das neue Ausbildungsjahr. Im Hofwiesenbad werden schon mal die unterschiedlichen Übungen, wie Maske ausblasen und Gerät ablegen trainiert.

Nordhausen - ein Besuch kurz vorm Jahreswechsel 2007/2008 im Möwensee...

Mitten im Winter war es im See viel angenehmer als draußen am windigen Ufer. Viele der Edelkrebse hatten sich in ihre Höhlen verkrochen, und nur ganz schwach lukten einige Scheren aus den finsteren Erdlöchern hervor. Kleine Barsche versteckten sich zwischen Algenfäden und Süßwasserschwämmen. Ab ca. 15m Tiefe, die man fast unmerklich erreicht, sind Schwämme in unterschiedlichsten Farben und Formen zu finden. Fast wie ein kleines Korallenriff.... Sehr schön....